Achensee-Wochenende der Budosportler Garching

Achensee-Wochenende der Budosportler Garching

Vom 01.11.2013 bis 03.11.2013. Nach gefühlter Ewigkeit fand wieder ein gemeinsames Wochenende mit Schweiß, Geplauder, Spaß, ein paar blauer Flecken und vieles mehr, am Achensee im Karlinger Hof statt.

Karate Judo Achensee

Leider fand dieses Wochenende ohne den Haupt-Organisator Michael Mair statt, weil eine Lungenentzündung nach der Vorbereitung des Events doch die Teilnahme und die Freude an diesem versagte.
Die Anreise am Freitag den 01.11.2013 gestaltete sich unkompliziert, da jeder der hin wollte, diese selber organisierte bzw. hinfuhr. Die Ersten sollen schon gegen 15:00 Uhr, also pünktlich eingetroffen sein. Nach dem Entern der Zimmer und der Gemeinschaftsräume (Einräumen der Vorräte), dem Begrüßen der Neuankommenden oder einem andächtigem Plausch (war ja kirchlicher Feiertag) wurde die Trainingshalle von allen schon Anwesenden mit unseren leuchtend gelben Bodenmatten ausgelegt. Gegen 18:00 Uhr fand ein gemeinsames Training in sich bildenden tropischen Klima aller Nicht-Ausgelasteten statt. Hierbei trafen auch die letzten ein, die sich wohl vor den anfänglichen Tätigkeiten drücken wollten.
Nachdem sich dann alle Durchgeschwitzten (hoffentlich!) geduscht haben, wurde das gemeinsame Abendbrot (das gut gelagerte Hofpfister Brot!) eingenommen, das ebenfalls von verdonnerten Freiwilligen vorbereitet war.
Der weitergehende Abend verlief dann angenehm mit Plausch und ohne Nachwehen.

Der Samstag wurde mit der Jagd auf Brötchen begonnen, weil offensichtlich die Kaumuskeln von vielen früh nicht in der Lage waren, das gute Hofpfisterbrot zu zerkleinern. Die anwesenden Eltern haben das natürlich und verständlich ihren Kindern zugeschoben. Die 100 Brötchen wurden dann auch wirklich mit zwei Anläufen ergattert, was ja in einem Ort mit nur drei Einwohnern schwierig war.
Um 9:30 Uhr fand als erstes ein Karatetraining statt, das sehr gut besucht wurde. Offensichtlich mussten viele Aggressionen abgebaut werden, was dank Björns Anweisungen auch offensichtlich gelang. Anschließend wurde die Trainingshalle durch die Judokas und anderen harten Mithelfern unter der fachkundigen Anleitung durch unseren japanischen Gast Shunichi Saito durch Bodenwälzen wieder gereinigt. Vielen Dank dafür.
Gegen Mittag wurde der Grill im Freien im wahrsten Sinne des Wortes eingeheizt, die Heizer Sebastian und Dominik wussten nicht was zuerst gar war, die Grillzange haltende Hand oder das Steak/ die Wurst. Der Kartoffelsalat und der Krautsalat waren hervorragend und leisteten ein tolles Pendant zur Lust auf das reichliche Fleisch.
Das Wetter an diesem Tag war für November sehr schön und passte hervorragend zum Anlass. Daher wurde der Nachmittag auch genutzt auf dem Achensee mit dem Schiff zu fahren, den Westhang des Sees weiter zu erodieren, die Kletterwände in der Halle zu erklimmen oder den Kaffee den Einheimischen weg zu trinken
Es wurde auch selbst gemachter Kuchen teils mit Äpfeln und teils mit kakaohaltigem Fett in den Gemeinschaftsraum gestellt, dies ließ sich auch nicht geheim halten, so dass dieser, schnell in gute Stimmung umgewandelt wurde.
Gegen 18:00 Uhr fand unter Anleitung von Björn ein Selbstverteidigungstraining statt, was anwesenden Judokas richtig zu Kopf gehen sollte. GsD waren diese aber widerstandsfähig genug!
Der Abend verlief ausgelassen.

Nach einer weiteren ruhigen und erholsamen Nacht, begann nun der letzte Tag unseres Events mit Brötchen und Zubehör. Anschließend gegen 09:30 Uhr wollten die Judokas ihren Magen helfen das Frühstück zu verdauen und streckten diesen in der Trainingshalle. Nach den Judokas, verwandelten die Karatekas die Halle wieder in ein Treibhaus. Aber es wurde nach dem Training in Kettenarbeit schnell diesem der weiche Boden entzogen.
Zum Mittag wurden durch die letzten Küchenhelden allen reichlich Käsespätzle dargeboten. Helden deshalb, weil der Käse in Grundform doch eine schöne Herausforderung war, diesen zu den Spätzle zu bringen.
Heldenhaft wurde dann aber auch die Küche wieder auf Vordermann gebracht, obwohl das heimische Sofa schrie!
Ein Gruppenfoto in T-Shirts das wohl das Alter aller Anwesenden auf 30 herauf-oder herab setzen sollte, vollendete das wirklich gelungene Wochenende. Nachdem alle Ihre Habseligkeiten wieder zusammengesucht hatten, und der Budo-Sport-Anhänger mit allen Mitbringsel beladen war, verliefen (besser verfuhren) sich alle nach und nach. Und die Unterkunft war wieder wie am Freitag früh leer.

Allen Teilnehmern sei gedankt, dass dieses Wochenende das geworden ist, was es werden sollte. Ein Wochenende mit Spaß, Spiel und Sport für alle!

Besonderer Dank gilt Michael Mair, der dieses Wochenende wesentlich plante und organisiert (leider dann nicht teilnehmen konnte), Michael Sauer und Holger Mair die die Organisation dann übernahmen und die Grundversorgung mit allem engagiert sicherten, Björn der selbst auf ein Training verzichtete um uns allen etwas beizubringen, und Shunichi Saito der den Horizont der Judokas und uns allen etwas öffnete.

Es wird wohl allen Teilnehmern und eventuell auch Nicht-Teilnehmern der Wunsch vorliegen, dieses Event zu wiederholen. Denn man bekommt nicht oft in schöner Landschaft die Möglichkeit, unterschiedliche Matratzen und Betten zu testen, in einer sehr gut ausgestatteten Gastronomieküche zu werkeln oder sich im Kreise der eigenen Familie seinem Sport zu widmen.

Jörg Eberwein

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